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Donnerstag, 23. Februar 2012

familie

familienfeier. tante , oma , onkel , cousin, mutter , vater .
& ich.
naaaaaa ? 
was ist ?
gibts was neues ? ( deutet auf meinen bauch )
ich drehe mich weg , verlasse den raum um meiner oma zu helfen, und um zu flüchten, und da meine oma so ziemlich nichts mehr alleine kann , war das die beste ausrede die ich wählen konnte.
ich hatte nicht zugenommen, nein im ernst, ich habe sogar abgenommen ! aber was soll's.
diese blicke als ich wieder den raum betrete. mit jeder sekunde die sie mich ansehen werde ich um kilos schwerer, bis ich nicht mehr in den raum passe und in gedanken platze. das zimmer sieht warm aus in dem gelben licht , mit den dunkelbraunen schränken und dem zigarettenrauch der den raum von oben bis unten tränkt , doch ich friere. ich weiß nicht , woran es liegt, an ihnen, an meinen selbstzweifeln , oder war es tatsächlich kalt ? das termometer zeigte 25 ° an. ich fühlte mich von mir selbst verarscht und setze mich.
sobald ich da saß fand mein onkel das nächste was an mir auszusetzen war - in meiner hose war am knie ein loch ( betrunken , die kellertreppe , krankenwagen , koma ... die alte geschichte ) , er lachte. sichtlich nicht nur so - ja , er lachte mich aus.
so muss sich liebe innerhalb der familie anfühlen , bin ich mir sicher.
jetzt bestellen wir das essen !
ich habe keinen hunger.
ach , du hast doch immer hunger ! 
nein , hab ich nicht.
hör doch , sie hat keinen hunger ! - ach lass das kind doch essen , sieh doch wie sehr sie hunger hat !
ich schaute zu meinem vater , dann zu meiner mutter die beide nacheinander die augen verdrehten.
nach dem essen fühlte ich mich fett , wirklich. so richtig dick und fett. seit 3 tagen hatte ich nichts gegessen , und ich war so froh - ich hatte tatsächlich keinen hunger ! und dann streichen die mir meinen plan , mit dem beschissenen essen. danach verging die zeit noch zäher , meine oma erzählte mir 3 stunden von meinem verstorbenen opa , den sie über alles liebte , wie treu und vernünftig sie ist , und wie einsam und alleine sie sich fühlt.
insgesamt blieb die stimmung bedeckt, bis unser guter alter freund namens alkohol ins spiel kam. meine oma war die erste die betrunken war, danach tante und mutter, dann mein onkel. mein cousin rauchte, der raum war stickig und voller nebel der seine spuren in der zähen luft zog.
du nimmst aber ab , fäulein ! 
mein onkel lallte.
als er mich zur verabschiedung umarmte tat er so als würde er mich hoch heben.
um dich hoch zu heben bist du auch schon zu schwer , da hat sich einiges geändert.
das einzige was sich verändert hat ist deine muskelmasse, vielleicht bist du einfach nur schwach.
( ja , verdammt , ich bin stolz auf diesen satz !!! )
meine familie lachte. alle, wirklich alle. onkel war sprachlos. das erste mal.

der restliche abend bestand aus anschuldigungen , beleidigungen , rumschreien schmerzen, ausrastern und dem türknallen , das mich von der verrückten frau trennt. erst spät nachts hatte ich meine ruhe. obwohl , nein , wirklich meine ruhe werde ich nie haben, denn diese leute werden mich in meinen gedanken auf schritt und tritt begleiten und niemals in ruhe lassen. denn das wollen sie erreichen , dass sie mich quälen , sich selbst aber keine schuld zuweisen können weil es ja MEINE gedanken sind, und ICH könnte ja ' einfach ' aufhören an sie und ihre kranke art zu denken.

Donnerstag, 9. Februar 2012

♥

karo - ich kann es nur wiederholen , ich liebe dich , und für mich bist du das wichtigste. niemand wird dich ersetzen und niemand wird je das für mich sein , was du jetzt für mich bist. und du bist perekt für mich. was alle andere sagen juckt mich nicht. du bist alles für mich.

Mittwoch, 8. Februar 2012

sommer

ich hab mich lange nicht mehr so lebendig gefühlt , die kontraste zwischen gut und schlecht waren lange nicht mehr so krass. gott, wie ich mein leben liebe , meine up's meine down's , meine freunde , selbst die schule , meine eltern, selbst meine mutter. ich liebe die kunst die mich von tag zu tag begleitet , ich liebe meine kreativität, auch wenn ich mich selbst noch nicht lieben gelernt habe , fällt es doch mit den ersten sonnenstrahlen wesentlich leichter sich selbst zu mögen als in dem sumpf aus grau der sich lächerlicherweise winter nennt. ich liebe den sommer, ich liebe meinen lebenswillen im sommer. alle narben werden verschwinden sowohl auf meiner seele als auch auf meiner haut. meine haare werden heller, meine gedanken genauso. vielleicht werde ich abnehmen. vielleicht werden meine haare wieder rot. vielleicht werden sie alle wasserstoff. alles wird hell sein, hell und warm. sommer, komm her. mit dir kommt meine gute laune wieder , mein respekt mir selbst gegenüber, mein selbstvertrauen , und meine fantasie wird größer sein als je zuvor. ich will sonne, ich will farben, ich will musik, ich will freiheit und nächte - jetzt !

Freitag, 3. Februar 2012

schnee

ich stieg mit schweren schmerzenden beinen und armen aus dem bus is die eisige kälte , gegen die ich wie gegen eine wand lief. ich spührte die kälte , die meine haut zerschnitt , jedoch frohr ich kaum. die sonne schien auf mich herrab , nur die hälfte des himmels war bewölkt. kennst du den geruch , kurz bevor es schneit ? es war wie in meiner kindheit, ich tänzelte über die straße , vergaß die schmerzen am ganzen körper, und als ich in die sonne schaute für einen moment fielen kleine flocken auf mich herrab. zuerst kleine , doch sie wurden immer größer. in der sonne schimmerte das kalte weiß warm und plötzlich schien die welt nicht mehr so grau und so einsam zu sein .

Dienstag, 24. Januar 2012

tiefenrausch

du bist fett ! na , zugenommen ? babyspeck ist das ja in deinem alter nicht mehr . - hey , familie , danke. und sonst , alles gut ? schönes wetter heute , was ?
 jetzt fängt es wieder an. das zusammenbrechen unserer schönen heilen welt.
sie ist nicht perfekt genug für unsere familie. sie ist nicht hübsch genug, sie ist nicht dies , sie ist nicht das.
als wär ich nicht da redet man, mann redet und redet und redet !
HALTET ENDLICH EUREN MUND !
ich sage nichts. ich sitze da. entferne mich langsam. mit den gedanken woanders.
hey , hörst du uns nicht zu ? wir reden mit dir !
ich wache auf. ich schaue meine familie in der runde an.
ist das ein traum ? die einzige frage , die mir dazu einfällt.
nächstes mal wenn wir uns sehen sind 2 kilo runter !
ja, nein , danke , fick dich .
triff dich doch mal mit deiner übergewichtigen halbcousine. ihr könnt ja zusammen sport machen.
gut, es wird immer besser. von fett zu übergewichtig.
ich habe in deinem alter gearbeitet , und war total dünn !
freut mich , schön für dich.
ich versuchte was zu sagen , ich blieb still.
ich ging in den nebenraum , wo meine oma sich grade mit dem tod auseinander setzte . mit verheulten , roten augen schaute sie mich an. ' liebes , ich kann nicht mehr, ich will nicht mehr. die oma ist sehr alt und möchte bald gehen. ' - ' du warst immer eine tolle oma , ich liebe dich. ' sie schluchtzte und zog sich zusammen. als sie aufstand fiel sie in, beschissener alkohol. nichts gegessen hatte sie. nichts, eine woche lang. getrunken jedoch wie sonst was. ich brachte sie auf die straße. ihr taxi kam. ' ich liebe dich oma ' . sie fuhr weg.
ich ging die treppe zum wohnzimmer hoch, wo sich alle aufhielten.
' gut das die endlich weg ist  ' , hörte ich. ich fühlte mich angesprochen, wusste aber, dass oma gemeint war.
ich setzte mich bewusst aus dem geschehen herraus. ich wusste , dass ich kein wort mehr aushalten würde.
am ende gab es nurnoch leichen vom alkohol , die schwer atmend auf der couch lagen, noch am tisch saßen oder in der küche einen kaffee nach dem anderen kippten. die anderen rauchten.
du bist ein so tolles mädchen, ein so so so so tolles mädchen , süße , meine süße
jemand stand da und lallte nur. kaum zu glauben dass ich gemeint war.

Dienstag, 17. Januar 2012

du

ich stieg aus dem warmen bus aus, in die eisige kälte , die meine haut zerschnitt. lange habe ich mich nicht mehr so zerbrechlich gefühlt. lange nicht mehr so einsam , so kalt. die sonne war schon lange untergegangen und ich folgte dem weg in die dunkelheit. die bäume wogen sich im wind. die wunden an meinen händen schmerzten . ich denke nur an dich , dich dich dich. du du du du du du du du du , immer wieder. unendlich. in meinem kopf. du fehlst mir. du du du ! ich liebe dich . nur dich , nur dich , nur dich ! die dunkelheit verschluckte mich . ich sah nichts , ich fühlte nichts . du in meinem kopf . wie soll ich ohne dich fühlen , sehen  ? wie , bitte , soll ich ohne dich leben ? ich liebe dich. über alles , über jeden.

Freitag, 6. Januar 2012

2012

Hallo , 2012 .
Du regst mich jetzt schon auf , danke dafür .
Leute , ihr könnt so viele neuanfänge planen , aber es verändert sich an dem neuen jahr einzig und allein nur diese 1 in die 2 . keine person kann sich vom einen auf den anderen komplett ändern , und egal welche vorsätze ich mir mache , werde ich sie einhalten oder mich von ausnahme zu ausnahme bewegen ? wohl eher das 2te, weil kein normaler mensch in unserer gesellschaft im geringsten sinne konsequent ist ! mal hier mal da ne kippe, obwohl ich es doch aufhören wollte. mal hier mal da ne flasche , ein schluck , obwohl ich es doch lassen wollte. mal hier mal da einen joint, macht doch nichts. es ändert sich nicht, dass wir uns immer weiter belügen werden. und ich scheiß auf ' ALLES WIRD GUT ! ' , verdammt scheiße , hoffentlich nicht. wo wär denn da der witz wenn alles gut werden würde ? zugegeben, ich steh auf den stress , ich meine  , wie könnte ich ohne den stress ruhe finden ? ich will den hass, wie könnte ich ohne ihn lieben ? ich will den tod , wie könnte ich ohne ihn leben ? die enttäuschung , denn wie könnte ich ohne sie glücklich sein ? ich liebe das leben , obwohl ich es hasse. ( gott, das klingt wiedersprüchlich ) aber wenn man sich es recht überlegt liegen hass und liebe nah beieinander, wie kann ich denn bitte jemanden hassen den ich nie geliebt habe ? wie kann ich jemanden lieben, den ich nicht auch hassen kann ?
in dem sinne , liebt , hasst , schreit , weint , lacht , lächelt , schönes 2012 !