Sonntag, 27. November 2011

niemals gut genug für dich

ich musste lachen, als wäre es ein witz , aber es war purer ernst, deine stimme klang hart und eiskalt . als du auflegtest und ich merkte, wie der schmerz langsam meinen körper lähmte , als ich die bedeutung deiner worte begriff sank ich auf den boden und schrie . gott, ich habe mich noch nie so frei und gleichzeitig verletzt und eingeengt gefühlt. eingeengt in den hass , frei in den möglichkeiten die mir dank dir offenstanden . weil du dich selbst aus meinem leben gerissen hattest. wieder ein platz in meinem herzen , den jemand anderes füllen musste, wieder höhere anforderungen an den nächsten. wieder alleine . und schon wieder dieser satz von dir ' du bist schuld ' - ja, ich bin es immer schuld, so viele leute haben mir es schon gesagt, ich muss diejenige sein, die alles zerstört, wer sonst . ' du bist nicht genug ' - ja ich weiß , dass ich nie genug sein werde, weil ich nicht  vollkommen bin, weil ich zerstöre und weil ich ich bin, das wird nie genug sein .
nicht gut genug, nicht schön genug, nicht nett genug ; so wären wir wieder bei dem alten guten thema, was mich wohl nie loslassen wird .

Sonntag, 20. November 2011

wir stiegen aus dem bett und zogen uns an , ich lächelte dich an. du erwiedertest es nur, schüchtern, glücklich. das telefon klingelte , und ich hob ab , während du dich vor mich stelltest und meine hüfte mit denen großen händen umfasstest und meinen hals küsstest. ich konnte mich kaum auf die stimme am ende der leitung konzentrieren. im grude war es mir auch egal, was um mich herrum .. um uns herrum geschah. nach jedem satz den ich sprach küsstest du meinen mund , bis ich weiter redete. sobald ich auflegte wurde ich von dir hochgehoben und gegen die tür gelehnt , wir sahen uns an im halbdunklen , und dann küsste ich dich , .
danke für den schönen tag , danke für die gefühle die du bei mir auslöst. danke für den hass , den streit und die abneigung, danke für die liebe , für die nähe und für die selbstverständlichkeit mir gegenüber.

Mittwoch, 16. November 2011

scheiß auf die anderen

ich vermisse dich 
wieso das ?
du fragst jetzt ehrlich , wieso ich dich vermisse ?
ja. 
du hast mir das gegeben , was kein anderer mir je gegeben hat . du warst der , wegen dem ich jeden abend gelächelt habe, du warst der der mich bis in meine träume verfolgt hat , wegen dem ich geweint und gelacht habe , du hast es geschafft dass ich wieder wirklich fühle ! und du fragst mich jetzt ehrlich, wieso du mir fehlst ? 
aber es gibt doch noch andere, die besser sind als ich
ich scheiß auf die anderen, wenn ich dich habe

Dienstag, 15. November 2011

ich hoffe du vergisst mich nicht

ich würde dir gerne einiges sagen , . ich habe lange darauf gewartet , dass es ein ende gibt , für mich , für dich. doch da es bis jetzt nicht gekommen ist , werde ich dich jetzt loslassen . ob du es merken wirst oder nicht spielt dabei keine rolle , das ist etwas , was ich für mich selbst tue , um frei zu sein . ich habe oft an dich gedacht , ich weiß immernoch genau, was du gesagt hast . wie alles angefangen hat , mit dieser beschissenen wette . dann hast du mich kennengelernt , ich war so klein und unscheinbar , und du so groß , und jeder kannte dich , jeder auf dieser welt . und du hast mich zum lachen gebracht , du hast mir etwas gegeben , was mir niemande anderes jemals gegeben hat . du hast mich geliebt . anders , ganz anders als man es erwartet. und du wars immer für mich da. dieser eine abend , wie du mich angesehen hast , was du mir nicht alles erzählt hast. wie du mich angefasst hast . es hat alles gestimmt.
und auf einmal hast du entschieden , ein anderer zu sein . jemand der mich verletzt und mich allein lässt. einer, für den ich nicht mehr bin, als alle anderen.
trotz allem was du mir getan hast vermisse ich dich , jetzt, in zukunft und in der gesamten vergangenheit , seit ich dich an die anderen verloren habe . aber ich will mich nicht mehr von dir abhängig machen, ich will nichtmals dir mehr in die augen sehen, obwohl das unumgänglich ist, nahezu.
ich hoffe du vergisst mich nicht. ich werde es nicht tun. vielleicht, irgendwann.

Dienstag, 1. November 2011

make love work

Zünde alle deine Feuer,
gib' mir was woran ich glaub',
mit beiden Händen an den Sternen,
frei von Asche und von Staub.
Tauch die Welt in neues Licht,
denn Schatten fällt doch nie auf dich.
Zünd' dein Herz an, lass es brennen,
uns kann nichts vom Leben trennen.
Wir werden immer 'nen Moment verpassen,
Hör nie auf damit, den Himmel anzufassen.
Komm, renn der Sonne entgegen,
geh nicht in die Knie,
was spricht dagegen?
Der Morgen stirbt nie.
Zünd dein Leben an,
make love work!
Hör nie auf anzufangen,
setz den Raum in Flammen!
Gib mir was, wofür ich lebe,
für das ich Brücken schlagen kann,
Zeit, die Uhren auf null zu drehen,
mach die Morgensonne an.
Du hast dein Ticket schon gebucht,
Du weisst, die Welt ist nicht genug,
Zünd dein Feuer an, wie gehen
bis wir uns hinterm Regen sehen.
Wir werden immer nen Moment verpassen,
Hör nie auf damit, den Himmel anzufassen.
Komm, renn der Sonne entgegen,
geh nicht in die Knie,
was spricht dagegen?
Der Morgen stirbt nie.
Zünd dein Leben an,
make love work!
Hör nie auf anzufangen,
setz den Raum in Flammen!
Zünd deine Feuer,
damit ich dich seh.
Ich zünd meine Feuer,
wenn du hier vor mir stehst.
Setz alles in Flammen,
egal wo und wie.
Was spricht dagegen?
Unser Morgen stirbt nie.
Zünd dein Leben an,
make love work!
Hör nie auf anzufangen,
setz den Raum in Flammen!
Zünd dein Leben an,
make love work!
Hör nie auf anzufangen,
setz den Raum in Flammen!